Die Spagyrik im Schmelztiegel des SOLUNA-Heilpflanzengartens

Solunate bilden mit 28 Heilmitteln ein ganzheitliches Therapiesystem. Sie sind Komplexmittel aus Heilpflanzen, Metallen und Mineralien und verbinden die Vorteile der Phytotherapie mit den Vorteilen der klassischen Homöopathie: Ihre „körperlichen“ Wirkstoffe stärken den Körper und ihre „geistig-seelischen“ bzw. homöopathischen Wirkstoffe stärken Seele und Geist! Sie entsprechen allen Merkmalen der astrologischen Homöopathie. Vor diesem Hintergrund hat später Hahnemann die klassische Homöopathie entwickelt!

Bild
Brunnen mit sieben Stufen nach unten - diese sind je mit einem anderen Metall belegt, das wiederum den sieben Planeten aus astrologischer Sicht zugeordnet ist.

Einer der größten Alchemisten des vergangenen Jahrhunderts: Alexander von Bernus (1880 - 1965)

Seine adlige Herkunft ermöglichte es ihm, sein Leben in außergewöhnlicher Weise der theoretischen und praktischen Erforschung alchemistischer und spagyrischer Lehren zu widmen. Alexander von Bernus studierte über lange Zeit Schriften und Werke von Paracelsus und brachte Licht in das Dunkel der Paracelsusmedizin. Er gründete 1921 das Laboratorium Soluna. In über 40 Jahren entwickelte Alexander von Bernus eigene Rezepturen zur ganzheitlichen Heilung, die SOLUNA-Heilmittel (Solar = Sonne / Luna = Mond). Seit den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts werden diese Heilmittel in einem komplexen Verfahren unverändert produziert. Nach dem Tod des Alexander von Bernus führte das Unternehmen WALA die Fertigung der Solunate dann weiter, bis sie 1988 in die Bernus‘ schen Laboratorien zurückgeholt wurden. Unter der Leitung von Mario Lazzeroni und später Familie Proeller wurden wichtige behördliche Auflagen berücksichtigt, um das zukünftige Bestehen des Laboratoriums zu sichern. Jüngst wurde das Unternehmen neu aufgebaut, um den neuesten Standards zu entsprechen.
Die Spagyrik der Solunate ist heute vollständig im Homöopathischen Arzneibuch (HAB 56a-j) eingetragen. Sie sind in jeder Apotheke erhältlich, frei von Nebenwirkungen und lassen sich auch hervorragend mit einer schulmedizinischen Therapie verbinden.

Was macht die SOLUNA-Heilmittel so besonders?

Wie schon im Artikel in der Aug/Sept-Ausgabe beschrieben, gibt es wesentliche Unterschiede in der spagyrischen Aufbereitung bei den verschiedenenAnbieter. Der Pflanzenanbau, die Ernte und auch die Weiterverarbeitung der Grundstoffe spielen eine ganz entscheidende Rolle bei den SOLUNATEN.

Ein guter Rohstoff prägt das Endprodukt

Ein Produkt kann immer nur so gut sein, wie der Rohstoff aus dem es hergestellt wird. Und dieses Prinzip gilt selbstverständlich auch für Soluna-Naturheilmittel. Die Qualität der Heilpflanzen erkennt man an der sog. Signatur, d. h. an der Größe, der Farbe, am Duft, dem Geschmack und auch an den Inhaltsstoffen der Pflanze. Im Vergleich dazu zeichnet sich die Qualität von handelsüblichen Heilpflanzen durch eine deutlich schwächer ausgeprägte Signatur aus (s. Abb. 1). Aus diesem Grund legte Mario Lazzeroni in den italienischen Alpen einen eigenen Garten an, in dem etwa 100 verschiedene Arzneipflanzen angebaut werden.

Alpiner Heilpflanzengarten

In einem abgelegenen Tal an der Südseite der italienischen Alpen, befindet sich dieser außergewöhnliche Heilpflanzengarten. In Averara in der Nähe von Bergamo, also in purer Natur, weitab von Menschen, Lärm und Stress wurde eine Lage gewählt, die vielen Ansprüchen gerecht wird. Dort auf 700 m Höhe herrscht eine besonders archaische (urtypische) Atmosphäre. Die heißen Sommer und kalten Winter in den Bergen bringen nicht nur robusteste Pflanzen hervor, sondern prägen auch das Aussehen und die Inhaltsstoffe der Pflanzen (sprich Form, Farbe und Duft = Signatur der Pflanzen).
Da wo vorher ungedüngte Wiesen und Weiden waren, werden jetzt zahlreiche Heilpflanzen nach biologisch-dynamischen Gesichtspunkten angebaut. Der Mutterboden ist frei von Pestiziden, Insektiziden und sonstigen Düngemitteln. Dieser Boden ist heute nachweislich unbelastet, und schafft somit beste Voraussetzungen für qualitativ beste Rohstoffe. Anstatt Düngemittel werden die nicht gebrauchten Pflanzenrückstände dem Boden wieder zugeführt und wirken als natürlicher Dünger. Jegliche Bearbeitung geschieht von Hand, hier kommen keine Maschinen zum Einsatz, die den Boden umwälzen oder aufreißen könnten.
Die Lage des Gartens ist nicht nur traumhaft schön, sondern hat auch noch den Vorteil, dass er nicht weit weg von San Pellegrino liegt; Uns allen bekannt für seine hervorragende Wasserqualität. Der Heilpflanzengarten hat ebenfalls eine eigene Quelle, die zur Bewässerung verwendet wird. In Holzrinnen (Abb. 2) wird das Wasser herantransportiert. Bevor die einzelnen Parzellen des Gartens bewässert werden, wird das Quellwasser in einen speziell entwickelten Brunnen geleitet. Dieser Brunnen (Abb.3) ist zwar wie üblich kreisrund aber er hat zusätzlich - und das ist nicht üblich - sieben Stufen nach unten. Jede Stufe wurde mit einem Metall versehen, das aus astrologischer Sicht je einem der sieben Planeten zugeordnet ist. (Hier geht es nicht um die Planeten selbst, sondern um die Energien, die den Planeten sinnbildlich zugeordnet wurden). Über diese Stufen fließt das Wasser hinab und erhält eine Imprägnierung mit den sieben Elementarqualitäten. Das Wasser wird damit dynamisiert und energetisiert - ein lebendiges Wasser mit Ur-Information plus kosmischer Energie.
Bei der Auswahl der Lage des Gartens wurden alle Umweltbedingungen berücksichtigt, auch die der Luftqualität. Denn Averara ist weit entfernt von Orten mit Luftverschmutzung. Eine Kontamination durch windverfrachtete künstliche Mittel ist daher weitestgehend ausgeschlossen, da konventioneller Landbau erst nach mehr als 40 Kilometer betrieben wird. Im Soluna-Heilpflanzengarten und um Averara lebt eine Atmosphäre, in der Mensch und Natur noch eine Einheit bilden. Auch in diesem Punkt bestehen allerbeste Voraussetzungen zum Anbau der Heilpflanzen.

Geerntet wird ausschließlich im Rhytmus der Natur


Ganz wichtig zum Signaturerhalt ist die Beachtung des Biorhythmus, d. h. die Pflanzen dürfen nur zu bestimmten Zeiten gesäät, gepflückt und geerntet werden. Dies geschieht alles nur von Hand, so wie früher die Bauern gearbeitet haben. Da ist der direkte Kontakt zur Pflanze noch gegeben - ohne maschinelle Einwirkung. Anschließend, nach der Ernte wird das Pflanzengut vorsichtig, auf mit Seide bespannten Holzrahmen ausgelegt. Danach kommen die Holzrahmen in einen holzverkleideten Raum, der eine Temperatur von 37 °C aufweist. Hier beginnt der Trocknungsvorgang der Pflanzen. Von entscheidender Wichtigkeit ist, dass die Trocknung der Blüten und Pflanzen schonend und langsam geschieht. Anschließend werden die Arzneipflanzen umgehend vakuumverpackt. Man kann nur staunen, mit wie viel liebevoller Sorgfalt von der Ernte bis zur Herstellung mit den Pflanzen umgegangen wird. Nur durch diese fürsorgliche und schonende Verfahrensweise bleiben die Pflanzensignaturen weitestgehend erhalten.

Pflanzenbearbeitung unter Berücksichtigung der Geomantik

Die getrockneten Drogen werden in einer Porzellanmühle geschnitten. Danach stellt man ohne den Zusatz von Hefe und Zucker wässrige Extraktionen her, die sieben Tage lang in einem oktogonalen Raum (Abb. 4) aus Holz und Glas ruhen. Morgens und abends werden sie rhythmisch bewegt, indem man sie mit einem Glasstab in einer speziellen Art und Weise umrührt.  Jeder Ansatz fasst maximal sechs Liter. Größere Ansatzvolumina würden den Wirkcharakter der Tinkturen verändern. Diese Begrenzung auf sechs Liter erfolgt nach Paracelsus in Analogie zum menschlichen Blutvolumen (Abb. 5), da das Blut wie auch das Wasser und der Ethanol „mercurielle Mittler und Träger der Ursubstanze" ist.

Alchemistische Destillation

Im Anschluss an die Extraktion wird das Extrakt durch Nesselleinen filtriert. Der Drogenrückstand wird mit frischem Quellwasser aufgefüllt und einer langsamen ungekühlten Destillation (1 Tropfen pro Sekunde) unterzogen. Das Destillat wird nach den entsprechenden Vorschriften mit Äthanol versetzt, danach wird frische Droge zugesetzt und das entsprechende, aufgeschlossene Metall oder Salz hinzugefügt. Anschließend erfolgt erneut die Extraktionsphase im Oktogon. Nach sieben Tagen wird ein weiteres Mal filtriert. Das dann entstandene Resultat ist die spagyrische Urtinktur nach Bernus, die fertige Arznei.  Der durch den Kreislauf gegangene Pflanzenrückstand wird wieder in die wässerige Destillation geschickt, sodass sich der Kreislauf wiederholt.
Durch die wiederholten Destillationen des Pflanzenrückstandes und die langen Alkohol-Wasser-Extraktionsphasen werden nicht nur die ätherischen Öle (Prinzip: Sulfur) und der Pflanzenspiritus (Prinzip: Merkur) weitest gehend aufgeschlossen, sondern auch der mineralische Wirkstoff (Prinzip: Sal) in die Tinktur eingebracht. Das Prinzip der vielfachen Wiederholungen führt zu einer verstärkten Scheidung von grob- und feinstofflichen, assimilierbaren und nichtassimilierbaren Pflanzenelementen.
Die heute verkauften Solunate gehen noch alle auf den von Bernus selbst hergestellten Uransatz zurück. Durch den Prozess des unendlichen Wiederholens von Trennung (Spao= herausziehen)und Vereinigung (ageiro=vereinigen, zusammenführen) verfügen die Solunate über einen außergewöhnlich hohen Wirkungsgrad, der mit den heute üblichen Heilpflanzenzubereitungen, z.B. in Form von Trockenextrakten, nicht annähernd zu erreichen ist.

Quelle: Inhalte und Bilder sind dem Buch „Eine geistige Reise durch den Kosmos" von Christoph Proeller  entnommen.