Ihr Beitrag zum Klimaschutz – das Passivhaus
Die Klimaerwärmung ist momentan in aller Munde. Was viele nicht wissen: ca. ein Drittel des CO2 Ausstoßes kommt von privaten Haushalten. Wie kann der Bauherr/die Baufrau Energie sparen? Mit dem Bau eines Passivhauses bzw. mit der Sanierung Ihres Hauses leisten Sie Ihren ganz persönlichen Beitrag, unser aller Umwelt zu schützen.
Das Grundprinzip des Passivhauses ist ganz einfach:
Die Wärme der Sonne und die Wärme, die Bewohner und Haushaltsgeräte erzeugen, wird im Haus zurückgehalten. Um diese kostenlose Energie zu optimieren, ist das Passivhaus wie von einem warmen Schlafsack umgeben - mit einer optimalen Wärmedämmung und einer Komfortlüftung ausgestattet, was eine gesunde Wohnbehaglichkeit erzeugt.
Gemäß der Firmenphilosophie von Lebensraum Holz im Einklang mit der Natur zu leben, ist die oberste Priorität ein natürlich gesundes Passivhaus zu bauen. Daher verwenden sie beim Bau ihrer Passivhäuser ökologisch einwandfreie Baustoffe. Das Ziel ist, zukünftigen Generationen eine gesunde Umwelt lebenswert zu erhalten.
Entscheidende Vorteile des Passivhauses:
• Extrem geringe Heizkosten: ca. 80% weniger als
üblich! Die notwendige Heizleistung ist so gering,
dass das Passivhaus mit Glühlampen beheizt wer-
den könnte.
• Gesundes behagliches Wohnklima: Die Komfortlüf-
tung sorgt für eine konstante Temperatur. Es be-
steht ein gleichmäßiges Innenklima.
• Für Allergiker geeignet: frische Luft gelangt durch
die automatische Komfortlüftung ins Haus während
Insekten, Staub und Pollen draußen bleiben.
• Langlebigkeit des Gebäudes: Durch die Luftdicht-
heit der Gebäudehülle wird die Anfälligkeit für
Bauschäden wie z.B. bedingt durch Feuchtigkeit
ausgeschlossen.
• Aktiver Beitrag zum Klimaschutz durch CO2 Min-
derung: Der Ausstoß an Kohlendioxid wird durch
den geringen Energiebedarf radikal gesenkt und so-
mit ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz ge-
leistet.
• Zinsvergünstigung sowie Förderprogramme durch
die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau): Passiv-
häuser werden aufgrund ihrer Umweltfreundlich-
keit von der KfW durch zinsverbilligte Kredite ge-
fördert.
Im Passivhaus ist es enorm wichtig, dass alle Komponenten exakt aufeinander abgestimmt sind. Hier noch einmal in der Übersicht: Wärmedämmung, wärmebrückenfreies Konstruieren, Luftdichtheit, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Warmfenster und innovative Haustechnik sollten Spitzenwerte aufweisen, um ein Gelingen des Passivhauses sicher zu stellen.
Damit alles wirklich optimal zusammen wirkt, ist eine Energiebilanz für das Gebäude zu erstellen. Die Planung sollte deshalb unbedingt gemäß Passivhausprojektierungspaket (PHPP) durch ein fachkundiges Ingenieurbüro erfolgen.
Keine Angst vor luftdichter Hülle und Schimmelbildung
Wärme sucht sich ihren Weg vom beheizten Raum nach außen. Dabei geht sie den Weg des geringsten Widerstandes. Und dieser muss nicht unbedingt auf einem geraden Pfad durch das Bauteil führen. Oft ist ein „räumlicher Umweg" für die Wärme einfacher zu nehmen als der direkte Weg. In solchen Fällen spricht die Fachwelt von einer „Wärmebrücke".
Auswirkungen von Wärmebrücken sind:
• Veränderte, meist verringerte innere Oberflächen-
temperaturen; das kann im schlimmsten Fall zum
Durchfeuchten von Bauteilen und Schimmelwachs-
tum führen.
• Veränderte, meist erhöhte Wärmeverluste.
Beides kann im Passivhaus vermieden werden: Die Oberflächentemperaturen sind dann überall so hoch, dass es zu keiner kritischen Feuchtebelastung mehr kommen kann - und die zusätzlichen Wärmeverluste werden vernachlässigbar klein. Sind die Wärmebrückenverluste kleiner als ein Grenzwert (festgelegt auf 0,01 W/(mK)), so erfüllt des Detail die Kriterien für „wärmebrückenfreies Konstruieren".
Mit der Erfahrung von über 50 gebauten Passivhäusern plant und baut Lebensraum Holz auch ihr persönliches Passiv-Traumhaus kompetent und fachgerecht.