Nahrungsmittelintoleranz - Gesundheit beginnt im Darm
Die Gesundheit beginnt im Darm. Das ist ein medizinischer Grundsatz, der seit jeher in der Heilkunde unumstritten ist. Genauer definiert ist eine gesunde Darmschleimhaut Grundvoraussetzung für die Abwehr von Krankheiten und den Erhalt der Gesundheit. Diese Grundvoraussetzung ist inzwischen nur noch bei wenigen Menschen in der westlichen Welt gegeben. Das beweisen Tausende von Blutanalysen die mit dem Cytolisa Verfahren durchgeführt wurden: die Darmschleimhaut vieler Menschen in unserem Kulturkreis ist verletzt und durchlässig.
Der verletzte Darm-eine Folge der Zivilisation
Die Ursachen, die zur Verletzung von Schleimhäuten führen sind vielfältig und das Problem ist komplex. Seit dem Beginn der industriellen Revolution hat sich unser Lebensraum dramatisch verändert. Das hat zu einer enormen Belastung unserer Umwelt geführt. Die Auswirkungen zeigen sich beispielsweise in schadstoffbelasteter Luft, kontaminiertem Wasser, giftbelasteten Böden und der ständig wachsenden Produktion gentechnisch veränderter Nahrungsmittel. Die Konsequenzen für die Gesundheit unserer Schleimhäute sind inzwischen unübersehbar.
Ein weiterer Faktor...
... der sich indirekt auf die Gesundheit der Darmschleimhaut auswirkt, ist die industrielle Produktion und Verarbeitung der Nahrungsmittel. Das gesellschaftlich verbreitete Essverhalten steht in direkter Verbindung zur industrialisierten Herstellung der Lebensmittel. Die Werbung für künstlich gestaltete und veränderte Nahrung wie Milchprodukte, Zucker, Softdrinks, Fastfood etc. hat inzwischen eine größere Bedeutung für die Esserziehung als das Essverhalten im Elternhaus. Die Folge ist eine überaus saure und denaturierte Ernährung, die das Darmmileu deutlich schädigt.
Dauerbelastung für das Immunsystem
Diese ständigen Belastungen der Darmschleimhaut führen langfristig zu einer vermehrten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Leakey Gut Syndrom). In der Folge kommt es zu einer übermäßigen immunologischen Reaktion auf Nahrungsmittel in der Darmschleimhaut. Besonders heftige immunologische Reaktionen äußern sich beim Betroffenen häufig als
- Latente Müdigkeit
- Verdauungsstörungen (Durchfall oder Verstopfung)
- Muskelschmerzen
- Kopfschmerzen
- Infektanfälligkeit
- Gelenkbeschwerden
- Rückenschmerzen
- Hautunreinheiten, Hautausschläge
Wir betrachten diese vermehrte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut als eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung chronischer Krankheiten. Die Therapie muss demzufolge eine Ernährungsumstellung integrieren. Neben entsprechenden Maßnahmen zum Aufbau des bakteriellen Teppichs und zur Unterstützung der Selbstregulation, bedarf es einer individuellen Ernährungstherapie, die dem Patienten ermöglicht, seine (Fehl-) Ernährung im Zusammenhang mit seiner Krankheitssymptomatik zu sehen und sie entsprechend zu verändern. Da es erfahrungsgemäß keine Ernährungsform gibt, die man als Standard für alle Patienten empfehlen kann, wurde der Cytolisa-Test entwickelt, der individuelle Parameter für die Ernährung therapeutische Behandlung liefert.
Die Auswertung des Bluttestes könnte so aussehen
wie auf der Abbildung oben. Auffällig ist hier vor allen Dingen, dass eine Unverträglichkeit auf alle Milchprodukte, einschließlich Ziege und Schaf vorliegt. Daneben bereitet eine Unverträglichkeit auf Hefe, Hühnerei und Rind Probleme. Für den Betroffenen hieße dies, dass er Milchprodukte bis auf Butter strikt meiden muss, ebenso sollte er auf Hühnerei und Rindfleisch verzichten. Beim Brot ist darauf zu achten, dass dieses ohne Zusatz von Hefe hergestellt ist.
Ernährungsbedürfnisse sind somit individuell und eine gezielte Ernährungstherapie kann nur auf der Basis von persönlichen Daten erfolgreich durchgeführt werden. Anamnese, klinische Daten, die Ergebnisse des IgG-Testes und das persönliche Essverhalten sind die Eckpfeiler eines ernährungstherapeutischen Konzeptes, das für den Patienten alltagstauglich gestaltet werden muss. Der Patient wird dahingehend beraten, die Lebensmittel vom täglichen Speiseplan zu streichen, auf die sein Immunsystem nachweislich reagiert. Parallel dazu erhält er grundlegende Informationen und Aufklärung zum Thema Ernährung.
Zur Unterstützung der manchmal sehr einschneidenden Veränderungen am Essverhalten ist die Inanspruchnahme einer fachlich qualifizierten, das heißt speziell ausgebildeten Ernährungsberatung und medizinische Begleitung nicht nur hilfreich sondern.
Bei der manchmal sehr einschneidenden Umsetzung beziehungsweise Veränderung am Essverhalten sollte auf medizinische Begleitung und fachlich qualifizierte Ernährungsberatung nicht verzichtet werden.