YVONNE STRECKEs-KOLUMNE: Die Kraft der Natur im Hundenapf

Zuallererst möchte ich das Thema der Hunde-Herkunft noch mal aufgreifen. Wie wir alle bereis wissen, stammt der Hund vom Wolf ab. Er gehört wie sein Vor- fahr der Ordnung der Raubtiere an, dem so genannten „Carnivoria“. Zerlegt man das Wort in seine Bestandteile, so ergeben sich Begriffe wie: „carnis“ (von “caro“ = „ Fleisch“) und der Begriff „vorare“ für „gierig fressen“ oder „verschlingen“ - ergo: „Fleisch verschlingen“ oder besser „Fleischfresser“.

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Hallo Barfer - aufgepasst - SeiaVita erleichtert Ihnen die Fütterung Ihrer Lieblinge

Nach Ableitung dieses Wortbegriffes sollte gleich allen „Vegetariern", oder all denen, die ihre Hunde ausschließlich vegetarisch füttern, sofort klar werden, dass ihr Handeln nicht dem natürlichen Futter-Programm entspricht.

Mein Appell an all diejenigen:

Sie irren sich - wenn sie glauben, dass sie mit vegetarischer Fütterung ihrem Hund etwas Gutes tun. Ihre positive Einstellung gegenüber vegetarischen Essen, sollten Sie für Ihren Hund nochmals überdenken.
Betrachten wir doch mal das Gebiss des Hundes: Er verfügt über lange Eckzähne und auch über die typischen Reißzähne der Raubtiere. Mit Ersteren hält er seine Beute fest und Letztere setzt er ein, um große Fleischstücke zu zerschneiden; nicht zu zermahlen wie z.B. der Allesfresser Bär es tut. Denn der Unterkiefer eines Hundes kann sich nur nach oben und unten und niemals seitlich bewegen.
Anders als die Pflanzenfresser, verfügt der Hund auch über keine Verdauungsenzyme im Speichel. Dieser dient hauptsächlich als Gleitmittel, um größere Brocken hinunterzuwürgen. Auf Grund des 10 mal höheren Anteils an Salzsäureanteils (im Vergleich zum Mensch) können Knochenteile im Hundemagen verdaut werden.
Der zum Körperverhältnis sehr kurze Hundedarm verhindert ein zu langes Verweilen verzehrten Fleisches, und somit evtl. entstehende Fäulnisprozesse oder Keime den Körper nicht belasten.
Zum Vergleich die Pflanzenfresser: sie haben neben verschiedenen Mägen noch dazu einen langen Darm. Nur so ist es möglich die chemisch robusten Zellwände pflanzlicher Nahrung aufzuspalten. Diese Eigenschaft fehlt unseren Hunden.

Zurück zum Wolf:

Auch wenn der Name Carnivoria für Fleischfresser steht, so ernährt sich der Wolf/Hund nicht nur von Fleisch; er frisst zwar das gesamte Tier, aber somit auch den Inhalt des Magen- und Darmtraktes des gerissenen Tieres. Konkret heißt das; er holt sich dadurch alle lebensnotwendigen Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Ballaststoffe und Enzyme. Ergänzt wird die Ernährung durch das Fressen von Beeren, Obst, Kräutern, Gräser, Wurzeln, Erde, Insekten und dem Kot von Pflanzenfressern.
Wollen Sie Ihrem Hund eine ausgewogene Ernährung anbieten? Dann sollten Sie gelesenen berücksichtigen. Sie können es sich aber auch noch einfacher machen: Schauen Sie doch mal auf meine Webseite, denn hier finden Sie alles, was zu einer fairen Ernährung des Hundes gehört. Wenn Sie nur teilweise für Ihren Hund kochen wollen, dann mischen Sie z. B. die Dosen aus 100% Fleisch mit frisch gekochtem Gemüse. Oder mischen mein gepopptes Getreide mit Ihren vom Metzger geholtem Rohfleisch (B.A.R.F.) und geben einen Esslöffel Fischöl und geriebene Karotten dazu... bitte rufen Sie mich an, wenn Sie Frage haben - nur keine Hemmungen.