YVONNE STRECKEs-KOLUMNE: Griechisch: „Allergos“ – andersartig, überschwellig reagierend...
... Nahrungsmittelallergien mehren sich nicht nur bei Menschen von Jahr zu Jahr, sondern auch unsere vierbeinigen Freunde leiden immer mehr darunter. Das ist kein Wunder, wenn man auf die Beipackzettel der angebotenen Hundefuttermittel blickt –
da könnte einem schon schlecht werden, wenn man bedenkt, dass von Grünmehl, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker/Aromata und sonstige Füllmittel beinhaltet sind. Nahrhaft ist wahrhaft etwas anders.
All diese Zusatzstoffe, die der Körper nicht verwerten kann, werden in der Regel über Entgiftungsorgane ausgeschieden. Allerdings wird das tägliche Zuviel an diesen Stoffen irgendwann in den Zellen oder Organen auch eingelagert und immer häufiger treten allergische Reaktionen auf, die sich auf verschiedenste Art ausdrücken können.
Veterinärer kategorisieren die Fälle in einmal Hautreaktionen, und solche mit völlig anderen Symptomen. „Insbesondere bei jüngeren Tieren ist oftmals ein generalisierter Juckreiz ohne erkennbar stärker betroffene Hautareale vorzufinden. Die Tiere kratzen sich permanent, die Haut ist überempfindlich und oft stark gerötet. Als Folge des heftigen Kratzens kommt es nicht selten zu selbstgesetzten Hautwunden mit bakteriellen Sekundärinfektionen. Bei einer anderen Form dieser Erkrankung entsteht der Juckreiz mit Vorliebe an bestimmten Körperlokalisationen wie Ohren, Pfoten, Leistengegend, Achseln und Schwanzansatz. Bei den Krankheitsformen ohne Hautbeteiligung wären zu berücksichtigen: die Magen-Darm-Form mit Brechreiz, Durchfall, Blähungen und der Befall des Atmungstraktes mit Atemproblemen", teilt mir Herr Dr. Zellwecker in Grünwald bei einer Rücksprache mit.
Hier ist guter Rat nicht immer teuer. Der erste Schritt um genaueres festzustellen, ist ein IGG oder IGE Bluttest beim Tierarzt (Empfehlung: Dr. Zellwecker in Grünwald, Tel: 089 - 6498 6190). Der Bluttest zeigt, auf welche Nahrungsmittel und wie stark der Hund allergisch reagiert. Über ein Ausschlussverfahren dieser Nahrungsmittel und mit Hilfe immunmodulierender Substanzen lässt sich das Problem relativ schnell in den Griff bekommen.
Mit anderen Worten der Hundeliebhaber füttert seinen Liebling ausschließlich mit antiallergener Nahrung, da wären z.B. das Pferde-, Kaninchen- und Lammfleisch zu nennen. Wird dieses Fleisch vertragen, so kann mit einer weiteren Fleischsorte getestet werden. Erfolgt nach der Fütterung eine allergische Reaktion, so ist dieses Fleisch der Auslöser und ist sofort zu vermeiden. Um eine eindeutige Aussage zu erhalten ist es wichtig die Fleischsorten in ihrer puren Form zu verabreichen, d.h. es sollten keinerlei andere Inhaltsstoffe dem Futter beigemischt werden.
Neben den allergieauslösenden Fleischsorten kann auch Getreide zu einer allergischen Reaktion führen. Folgend Getreidesorten haben sich als antiallergen herausgestellt: Amaranth, Quinoa, Hirse am besten in BIO Qualität. Mit der Kombination von antiallergenem Fleisch, Getreide und Gemüse können Sie Ihren Hund ideal ernähren.
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